Lloyd’s Coverholder ias mit verbesserten Leistungen in der Sturmflutversicherung

Die ias Internationale Assekuranz-Service GmbH hat zum zehnjährigen Jubiläum ihres Sturmflut- und Tsunamiprogramms im Herbst 2016 hinsichtlich der Hausrat- bzw. Inhaltsdeckung für Privat- und Gewerbeobjekte dahin gehend optimiert, dass nunmehr bis zu 100 % des Neuwertes versichert sind. Zusätzlich werden in diesem Zusammenhang Kosten für Ausweichunterbringungen sowie ggf. Mietausfall übernommen. Die ias passt somit den Versicherungsschutz im Schadenfall dem bei Sturmfluten gegebenen Wiederherstellungsbedarf, der neben Gebäudeschäden in der Regel auch gravierende Auswirkungen auf die Einrichtung hat, an (während sich Nässeschäden an Fassaden und Wände mittels Trocknung überwiegend beheben lassen, ist das Inventar größtenteils nicht zur weiteren Verwendung geeignet).

Als weiteres, nicht unerhebliches Leistungsmerkmal ist hervorzuheben, dass weltweite Überkapazitäten auf dem Versicherungsmarkt aufgrund anhaltend niedriger Kapitalmarktzinsen es erlauben, trotz global zunehmender Umweltkatastrophen, in der Tarifierung erheblich verbesserte Konditionen zu offerieren – was sich auf das Prämiengefüge spürbar niederschlägt.

Der Deckungsschutz wird unverändert für alle Küstengebiete an Nord- und Ostsee sowie Sturmflut/Tsunami gefährdete Flusslagen geboten.

Die Gefahr durch Sturmflut wird in den nächsten Jahren steigen

Als Berechnungsgrundlage für das ias-Sturmflutprogramm wird eine eigene Zonierungsdatenbank herangezogen, welche unter Einbindung von Studien von Universitäten und Behörden laufend aktualisiert wird. So wurden allein im Jahr 2016 mehrere Einträge vorgenommen, welche den Rückschluss auf ein erhöhtes Sturmflutrisiko in Teilen Norddeutschlands zulassen. Nach Angaben des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft-, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) stehen ca. 200 Küstenschutzprojekte mit einem Finanzierungsbedarf von € 400 Mio. an. Bei einem jährlichen Budget von ca. € 60 Mio. ist die Wartezeit auf besseren Schutz vor Sturmflut entsprechend lang. Dies gilt auch und vor allem für das angrenzende Binnenland, in dem Schäden an Objekten in Flussnähe besonders stark ausfallen können, wie Mitarbeiter des niedersächsischen und bremischen Umweltministeriums betonen. Exemplarisch sei hier die Hansestadt Bremen genannt, in der seit längerem die Gefahr besteht, dass künftige Sturmfluten aufgrund des Klimawandels deutlich höher ausfallen dürften als frühere Ereignisse. So ist das Sturmtief „Xaver“ von 2013 noch in schlimmer Erinnerung, bei dem Häuser von den Fluten beschädigt wurden und Autos versanken. Ohne die bisherigen Investitionen in die Bremer Deichanlagen würden große Teile der Stadt bereits bei mittlerem Tidehochwasser regelmäßig überschwemmt werden. Um auch in Zukunft Schutz vor Sturmflut bieten zu können, ist nach Meinung von Experten eine Erhöhung der Bremer Deiche um mindestens 50 cm notwendig. Da die Deiche jedoch nicht beliebig hoch gezogen werden können und die Folgen des Klimawandels sich schon deutlich abzeichnen, gibt es bereits heute Strategien, Frühwarnsysteme zu entwickeln. Hierbei kommen Apps zum Einsatz, die Nutzer vor Sturmflut warnen.

Expertenaussagen und Forschungsergebnisse fließen auch in die Kundenberatung ein, da der ias zufolge das Interesse der Kunden rund um das Thema Deichschutz und Klimaerwärmung stark gestiegen ist.

Die Rolle der Erderwärmung

Hauptfaktor für den Anstieg des Meeresspiegels ist die Eisschmelze auf Grönland. Neuesten Forschungsergebnissen zufolge ist der Rückgang des Grönlandeises noch stärker als bisher gedacht. So ging man bisher davon aus, dass die jährlichen grönländischen Eisverluste ca. 253 Mrd. Tonnen betragen und einen Meeresspiegelanstieg von rund 3,20 m seit der maximalen Ausdehnung des Grönlandeises verursacht haben. Die neuen Studien rechnen vor, dass die jährlichen Eisverluste ca. 272 Mrd. Tonnen betragen und einen Anstieg des Meeresspiegels auf 4,60 m verursacht haben. Betrachtet man nur den Zeitraum 1990-2011, stieg der globale Meeresspiegel um 25 mm. Ferner gehen neueste Erkenntnisse davon aus, dass es einen Zusammenhang zwischen Klimaerwärmung und häufigerem Auftreten von Tsunamis in der Zukunft gibt. Hierauf haben u. a. im Jahr 2016 Forscher des University College Londons, des Deutschen GeoForschungsZentrum GZ und des Alfred-Wegener-Instituts Bremerhaven hingewiesen. Stark vereinfacht lautet das Ergebnis der Forscher, dass eine geringere Masse des Eisschilds zu weniger Gewicht auf der Erdkruste führt. Dies wiederum bedeutet mehr Erdrutsche, mehr Erdbeben und somit mehr Tsunamis

Um sich vorab zu informieren, finden Interessierte die verbesserten Leistungs- und Tarifierungsmerkmale sowie etliche weitere Merkmale, die für das Sturmflutprogramm der ias sprechen, auf der Homepage.

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